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 Bückmannshofschule

städtische Gemeinschaftsgrundschule
Bückmannshof 16, 45326 Essen

Chronik  

 

Das alte Schulgebäude von 1885

Die Bückmannshofschule

 

1885 als “Schule bei Zeche Anna” gegründet, bestand das erste Gebäude aus zwei Klassenzimmern und einer Dienstwohnung für den Lehrer. Bereits 1888 erfolgte der Anbau von zwei weiteren Klassenräumen. Da die Schülerzahl ständig zunahm, wurde im Jahr 1903 mit dem Bau eines zweiten Schulhauses begonnen, das bis 1913 auf zwölf Klassenräume und eine Hausmeisterwohnung anwuchs. Seit 1937 trägt unsere Schule ihren heutigen Namen. Im zweiten Weltkrieg wurde das alte Schulgebäude zerstört.

 

Eine Jungenklasse in den 20er-Jahren

 

 

Der Neubeginn nach 1945 gestaltete sich schwierig. Mehrere Schulen, die wegen Zerstörung über kein eigenes Schulgebäude mehr verfügten, wurden in der Bückmannshofschule untergebracht. Unterricht mit "Schichtwechsel" kennzeichnete den Schulalltag. Erst in den 50er Jahren verbesserte sich die Unterrichtssituation allmählich. Die Neuordnung des Volksschulwesens 1968 und der fast gleichzeitig einsetzende Geburtenrückgang brachten große Veränderungen mit sich. Im September wurde die Schule zur kath. Grundschule und schon im nächsten Jahr - 1969 - zur Gemeinschaftsgrundschule.
Im Februar 1977 konnte endlich die neu gebaute Turnhalle ihrer Bestimmung übergeben werden. Bis dahin konnte sportliche Bewegung lediglich bei gutem Wetter auf dem Schulhof ausgeübt werden oder die Schüler und Schülerinnen mussten den weiten Weg zum Sportplatz an der Stankeitstraße auf sich nehmen.
Weiter zurückgehende Anmeldezahlen bedrohten schließlich Anfang der 80er-Jahre den Bestand der Schule. Die Klassen schrumpften bis zur Einzügigkeit. Doch konnte dieser Trend allmählich wieder umgekehrt werden.
Durch die Nutzung beider Schulgebäude verfügen wir - trotz gestiegener Schülerzahlen - über erfreulich viel Platz für unsere Kinder (Ganztagsbereich, Schulküche, Schülerbücherei, Werkraum, Schulgarten).


Eine Mädchenklasse
in den 20er- Jahren

 

 

 

 

 

 

Die Entwicklung der Schülerzahlen zeigt folgende Aufstellung:

Volksschule 

1885 -  ca. 60 Schüler/Schülerinnen
1913 -  696 Schüler/Schülerinnen
1916 -  758 Schüler/Schülerinnen
1935 -  427 Schüler/Schülerinnen
1960 -  345 Schüler/Schülerinnen


Neuordnung - Schulreform 1968
 
Gemeinschaftsgrundschule 

1969 -  174 Schüler/Schülerinnen
1971 -  210 Schüler/Schülerinnen
1979 -    97 Schüler/Schülerinnen
1986 -  139 Schüler/Schülerinnen
1993 -  136 Schüler/Schülerinnen
2000 -  200 Schüler/Schülerinnen